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Die LEG Hessen-Hanau GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der Stadt Hanau und der DSK | BIG Gruppe, entwickelt auf dem knapp 50 Hektar großen Areal der ehemaligen Pioneer-Kaserne im Stadtteil Wolfgang ein Wohngebiet mit bis zu 1500 Wohneinheiten. Bei der Suche nach passenden Straßennamen für das neu Wohngebiet hat der Wolfgänger Geschichtsverein den Vorschlag gemacht, alte Wolfgänger Flurnamen (Jagennamen) zu verwenden wie:

  1. Buchenkopf
  2. Dornbach
  3. Schäferberg
  4. Kirchberg
  5. Heckenwald
  6. Kalkhecke
  7. Mühlberg
  8. Rübes
  9. Mittelweg
  10. Wellenplatte
  11. Schwarzkischbaum
  12. Torfhaus
  13. Beinholz
  14. Langwasser
  15. Hüttersteige
  16. Steinflußgraben
  17. Krummertanne
  18. Langewasser
  19. Rübacker
  20. Alterwald
  21. Altestraße
  22. Pfahltanne
  23. Dornig-Lache
  24. Kleine Bulau
  25. Disteleck
  26. Taubenkopf
  27. Schenkeloch
  28. Alterhaag
  29. Schöntanne
  30. Lamboybrück

Neuerscheinung Nov. 2013

Ilse Werder

Wolfgang – Eine Erzählchronik

Geschichte,Gegenwart und Ausblick

Herausgegeben vom Wolfgänger Geschichtsverein e.V.

Hardcover, 296 Seiten, ISBN 978-3-86314-261-2, Gewicht 980 Gramm

Preis 24,80 Euro

Die Chronik ist zu beziehen:

– beim Wolfgänger Geschichtsverein

– im Buchandel

– beim CoCon-Verlag

In den Türkischen Gärten 13, 63450 Hanau

Tel 06181-17700, Fax 06181-181333

Titel-Chronik

Wolfgänger Erzählchronik erschienen

Bericht im Hanauer Anzeiger >>Hier<<

Bericht im Hanauer Bote >>Hier<<

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Buergerversammlung_2013-11-28

Wolfgang blickt nach vorn, aber auch zurück!

Der Prozess des Neubeginns ist überall sichtbar. Er hat um die letzte Jahrtausendwende begonnen, als Wolfgangs riesige Flächen wieder in zivile Obhut gelangten. Inzwischen beginnt im jungen Stadtteil eine rasante Entwicklung, in die wir alle eingebunden sind. Alt- und Neubürger, Industrie und Gewerbe wollen zum Gelingen beitragen, um diesen liebenswerten Ort zu einem sehr eigenen Hanauer Stadtteil zu machen.

Diesen Prozess zu begleiten, zu befördern, mit historischem Hintergrund zu versehen, hat sich unser junge Wolfgänger Geschichtsverein vorgenommen. Die Wolfgänger Chronik ist in Arbeit! Der Wolfgänger Geschichtsverein konnte die langjährige Redakteurin der Frankfurter Rundschau, Frau Ilse Werder, gewinnen, den Text der Chronik zu schreiben und bei der Bildauswahl zu unterstützen.

Nicht nur alle bisherigen Schritte in das neue Wolfgang sollen dokumentiert werden, sondern auch die überaus spannende Geschichte zur Entstehung von Wolfgang aus dem dunklen Bulauwald wird in einem Buch festgehalten werden.

In diesem Buch wird Wolfgang von einem Ort mit gefährlicher Schießpulverproduktion, zu einer Zivilgemeinde, dann zu einem riesigen Militärstandort bis zu einem Platz mit kühnen Zukunftsperspektiven dargestellt werden. Und darin sind Personen, Schicksale, Katastrophen, Lichtblicke und Neustarts verwoben.

Für alle alten und neuen Bürger der Stadt, für Handel, Gewerbe und Industrie wird dieses Werk unverzichtbar sein. So kann ein eigenes „Wolfgang-Gefühl“ entstehen, wenn Viele sich ideell und materiell beteiligen.

Unser Buch wird alle Wolfgänger mit vielen spannenden Details überraschen, mit historischem Bildmaterial, Kurzbiografien und Geschichten aus dem Leben der alten Wolfgänger; mit den schmerzlichen und den erfreulichen Ereignissen der Gebietsreform, aber auch mit kulturellen und wirtschaftlichen Zukunftsvisionen.

Sind Sie dabei?

  • Wir brauchen noch finanzielle Unterstützung und viele Vorbestellungen, damit das Buch im Oktober 2013 erscheinen kann.
  • Haben Sie historisches Bildmaterial, das Sie zur Verfügung stellen möchten?
  • Bitte übermitteln sie dem Wolfgänger Geschichtsverein, in welcher Weise Sie an der Herausgabe unseres Buches mitwirken wollen. Setzen Sie sich direkt mit dem Vorstand in Verbindung oder rufen Sie an. >>HIER<<
  • Wagen Sie mit uns einen Schritt in die Zukunft von Wolfgang auf der Grundlage von Geschichte und Gegenwart. Werden Sie jetzt Mitglied im Wolfgänger Geschichtsverein! >>HIER<<

Die Gründungsversammlung fand am 29. August 2012 in den Räumen der Wolfgänger Kirche statt. Der Verein setzt sich für das Sammeln und Auswerten von Material von ortsgeschichtlicher Bedeutung ein. Veröffentlichungen der Arbeitsergebnisse des Vereins sollen das Interesse für die Ortsgeschichte Wolfgangs wecken und gerade den Neubürgern die Identifikation mit ihrem neuen Wohnumfeld erleichtern.

Aufgrund der aktuell großen Veränderungen ist eine Vereinsgründung gerade zum jetzigen Zeitpunkt ein Gebot der Stunde. Durch den Abzug der US-Army bieten sich für die Entwicklung von Wolfgang viele neue Möglichkeiten. Im Rahmen der Konversion werden neue Wohngebiete erschlossen. Ein Dienstleistungszentrum steht kurz vor der Fertigstellung, attraktive neue Arbeitsplätze werden geschaffen.  Evonik (ehemals Degussa) hat seine Hauptverwaltung nach Hanau-Wolfgang verlegt. Der Industriestandort Wolfgang wird durch eine Vielzahl von Maßnahmen weiter nachhaltig gestärkt.

In der noch relativ jungen Historie des flächenmäßig größten Hanauer Stadtteils erfolgt somit eine bedeutende Zäsur. Der Wolfgänger Geschichtsverein e.V. hat sich als erste große Aufgabe gestellt, eine Chronik über den Stadtteil Wolfgang herauszugeben. Unterstützt wird dieses Vorhaben von der Stadt Hanau und dem Ortsbeirat Großauheim/Wolfgang. Erste Sponsoren konnten schon gewonnen werden.

Anläßlich der Gründungsversammlung wurde der Vorstand des Wolfgänger Geschichtsvereins gewählt. Dieser besteht aus Werner Kilschautzky – Vorsitzender, Heinz Ross – stv. Vorsitzender, Dr. Otto Beyer – Kassierer, Gabriele Karadeniz – Schriftführerin und den Beisitzern Thomas Feuerhahn und Reiner Dunkel. Als Kassenprüfer wurden Frau Vera Hollederer und Herr Volkmar Degenkolbe bestellt.

Interessenten und neue Mitglieder sind herzlich willkommen.

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v.l.n.r.: Dr. Otto Beyer, Gabriele Karadeniz, Carmen Beyer, Edelgard Meckelburg, Vera Hollederer, Reiner Dunkel, Heinz Ross, Volkmar Degenkolbe, Werner Kilschautzky, Klaus Jäger, Erich Pfeffer